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SPÖ Oberwart
Gedenken

Themenabend über das Schicksal burgenländischer Roma und Romnja

20.06.2026

Auf großes Interesse stieß am Freitagabend der Themenabend „Mythos Reichsautobahn. Zwangsarbeit und Leidenswege von Romnja und Roma aus dem Burgenland“ im Offenen Haus Oberwart.

Auf großes Interesse stieß am Freitagabend der Themenabend „Mythos Reichsautobahn. Zwangsarbeit und Leidenswege von Romnja und Roma aus dem Burgenland“ im Offenen Haus Oberwart.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten den Vortrag des Autors und Historikers Ludwig Laher, der anhand neu entdeckter historischer Dokumente die Schicksale von Roma und Romnja aus dem Burgenland während der Zeit des Nationalsozialismus beleuchtete.

Im Mittelpunkt standen die unmenschlichen Bedingungen, unter denen zahlreiche Menschen aus der Region in den Jahren 1940 und 1941 zur Zwangsarbeit beim Bau von Autobahnbrücken und später in Lagern gezwungen wurden.

Der Vortrag zeigte eindrucksvoll die Leidenswege der Betroffenen auf und erinnerte an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik.

Auch die SPÖ Oberwart war bei der Veranstaltung vertreten. Vizebürgermeister Michael Leitgeb nahm daran teil, er hob die Bedeutung einer aktiven Erinnerungskultur hervor.

„Der Vortrag hat eindrucksvoll vor Augen geführt, welches Leid Menschen aufgrund von Ausgrenzung, Hass und menschenverachtender Ideologien ertragen mussten. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten und dafür zu sorgen, dass sich solche Verbrechen niemals wiederholen. Gerade in Oberwart und im Burgenland hat dieses Gedenken eine besondere Bedeutung“, betonte Vizebürgermeister Michael Leitgeb.

Die SPÖ Oberwart bedankte sich bei den Veranstaltern der Volkshochschule der Burgenländischen Roma sowie dem Offenen Haus Oberwart für die Organisation des informativen und bewegenden Abends, der einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufarbeitung und zur Bewusstseinsbildung leistete.

Bildtext OHO-Roma: Vizebürgermeister Michael Leitgeb (r.) besuchte die Veranstaltung im Offenen Haus Oberwart (OHO).

Bildquelle: SPÖ Oberwart

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