Strukturelle Gewalt sichtbar machen
Jede dritte Frau ist von Gewalt betroffen. Die SPÖ Frauen betonten, dass Gewalt nicht erst beim körperlichen Angriff beginnt, sondern tief in gesellschaftlichen Strukturen wurzelt: in frauenfeindlichen Rollenbildern, in ungleichen Machtverhältnissen, ökonomischer Abhängigkeit, digitaler Hetze und mangelnder Sensibilisierung.
Femizide seien die Spitze eines Eisbergs, der seit Jahren wächst. Österreichweit wurden 2025 bereits 15 Femizide und 37 Mordversuche gezählt. Für jede der getöteten Frauen entzündeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Kerze.
SPÖ Frauen-Vorsitzende Verena Liszt-Rohlf erklärte: „Gewalt ist kein individuelles Schicksal – es ist ein strukturelles Problem. Und genau deshalb braucht es politische Konsequenzen: besser finanzierte Beratungsstellen, echten Opferschutz, konsequente Täterarbeit, eine Bildungspolitik, die schon bei Kindern und Jugendlichen ansetzt und eine Gemeinde, die Frauen Raum für freie Meinungsäußerung gibt.“
Politik muss handeln – nicht nur reagieren
Vizebürgermeister Michael Leitgeb unterstützt die Forderung nach klaren politischen Maßnahmen: „Wir dürfen Gewalt nicht länger als Privatangelegenheit abtun. Prävention, Schutz und Aufklärung sind staatliche Aufgaben. Frauen müssen sich in Oberwart, im Burgenland und in ganz Österreich sicher fühlen können – am Arbeitsplatz, zuhause, online und im öffentlichen Raum.“
Die SPÖ Frauen Oberwart fordern unter anderem:
Bildtext Starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen_1 & _2: Mitglieder der SPÖ Frauen Oberwart setzten gemeinsam mit SPÖ Burgenland-Landesfrauengeschäftsführerin Sandra Gerdenitsch ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
Bildtext Starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen_3: SPÖ Frauen Oberwart-Vorsitzende mit Vizebürgermeister Michael Leitgeb, der die Aktion ebenfalls unterstützte.
Bildtext Starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen_4: Die SPÖ Frauen Oberwart hatten zum Thema auch Kerzen angezündet.
Bildquelle: SPÖ Frauen Oberwart